Schneekloth
MasterCardPayPal
VISAVorkasse
American ExpressSofortüberweisung
Kauf auf RechnungNachnahme
Sie sind hier: schneekloth.de
Weinanbaugebiet Italien
Der Weinbau in Italien ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Italien gehört zu den wichtigsten europäischen Weinproduzenten. Auf einer Fläche von mehr als 908.000 Hektar (2000) werden mehr als 60 Millionen Hektoliter Wein erzeugt. Jede der 20 italienischen Verwaltungsregionen hat ihre eigenen Rebflächen. Wein ist in Italien fester Bestandteil des Alltagslebens. Das Trio Brot, Oliven und Wein ist ein Synonym für mediterrane Lebensart geworden.

Eines der nördlichen Weinbaugebiete ist das Piemont. Es umfasst eine Fläche von 25.399 Quadratkilometern und hat rund 4,33 Millionen Einwohner.

Im Norden grenzt das Piemont an die Schweiz (Kantone Wallis und Tessin), im Westen an Frankreich (Rhône-Alpes/ Provence-Alpes-Côte d’Azur), italienische Binnengrenzen finden sich im Süden an die Region Ligurien, im Südosten an die Region Emilia-Romagna, im Osten an die Region Lombardei und im Nordwesten an die Region Aostatal.

Die Hauptstadt der Region ist Turin, „am Fuß der Berge“ gelegen und damit namensgebend (= Übersetzung des Namens Piemont oder Piedmont). In den Provinzen Alessandria, Asti, Cuneo, Torino und Vercelli stehen 54.800 ha Rebfläche zur Verfügung auf denen 3.267.000 hl Wein erzeugt wird. Der durchschnittliche Anteil an Qualitätsweinen beträgt etwa 35 %. Piemont verfügt über 52 DOC(G) Bereiche.

Die DOCG Gebiete im Piemont sind Asti, Barbaresco, Barolo, Brachetto d’Acqui, Dolcetto di Dogliani Superiore o Dogliani, Gattinara, Gavi, Ghemme, Roero (Roero Arneis, Roero Arneis Spumante), Dolcetto di Ovada superiore o Ovada.  Ab Jahrgang 2008 neu dabei: Barbera d’Asti, Barbera del Montferrato. Insgesamt also zwölf DOCGs!

Schwerpunkt des Weinanbbaus ist die Region der Langhe, eine Hügellandschaft in der Nähe der Stadt Alba, ebenfalls Heimat der weißen Trüffel. Hier werden der Barolo sowie der Barbaresco, 2 der großen Weine Italiens, erzeugt. Beide Weintypen haben in den letzten Jahren große Veränderungen durchgemacht. Die fortschrittlichen Erzeuger bereiten weiterhin großartige Weine, die jedoch zugänglicher und ausgeglichener als früher sind.

Das Piemont ist auch der bedeutendste Vermouth - Hersteller der Welt. Das Getränk besteht zu mindestens 70 % aus Wein. Die bekanntesten Hersteller sind Martini&Rossi, Cinzano, Carpanoo, Gancia, Riccadonna und Cora.

Gavi di Gavi „La Meirana“ DOCG

Dieser Wein ist das repräsentativste, und klassischeste Erzeugnis des Betriebs. Aus diesem Grund tragen seine Etiketten den Namen des Landgutes: "La Meirana".

Die Bezeichgung "La Meirana" ist eng mit der Geschichte von Gavi verknüpft. Das erste Dokument, welches den Ursprung dieser Bezeichnung bezeugt, befindet sich im Staatsarchiv von Genua. Es spricht über Weinberge und Kastanienwälder, die in der Gegend von Meirana gelegen waren. Dieses Dokument stammt aus dem Jahr 971 n. Chr.. Deshalb hängt die Weinbau- und Weinerzeugungstradition von Meirana mit dem Beginn der Geschichte von Gavi zusammen.

Dieser Wein wird in Edelstahltanks hergestellt. Um das Aroma frisch und fruchtig zu erhalten, findet die Gärung bei einer Temperatur von 18 C bis 20 C statt. Der entstandene Wein entspricht in der Sensorik, mit seinem Mandelnachgeschmack, der typischen und herausragenden Art der Weine des Gebietes um Gavi. Dieser Wein passt ausgezeichnet zu Fischgerichten oder auch zu hellem Fleisch.

Ein eigentlich untypischer Italiener (sagt der Winzer über seinen Wein):

Die Gemeinde Gavi hat beiden Weinen den Namen gegeben; die Traube, aus der sie reinsortig gekeltert werden, heißt Cortese.

Sie ist eine eigenständige Rebsorte, seit Jahrhunderten im Piemont heimisch.

Woher kommt der Erfolg des Gavi di Gavi in jüngster Zeit? Gian Piero Broglia "Das hat damit zu tun, dass er sehr trocken und sehr säurebetont ist. Eigenschaften, die ltalienische Weine normalerweise nicht haben."

Damit müsse er sich auch vor den Weißweinen weiter aus dem Norden nicht verstecken meint der Winzer, vor allem aber passe er hervorragend zum Essen, zu Fischgerichten zum "Primo Piatto" und zu hellem Fleisch.

Es schade auch nicht, dass der Gavi di Gavi ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis habe, das für einen DOCG-Wein außerordentlich sei, fügt Paolo Broglia hinzu. Längst sei die Produktion nicht mehr nur auf Menge getrimmt wie noch in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Inzwischen setzen viele Winzer auf Einzellagen, spezielle Selektionen oder lassen ihre Weine in Holz reifen, bevor sie sie auf den Markt bringen. All das verträgt die Cortese-Traube. Der Gavi di Gavi Bruno Broglia zum Beispiel, der Spitzenwein der Gebrüder Broglia stammt aus 50 Jahre alten Rebbergen, ist am Gaumen ausgewogen und doch rassig und endet in einem langen Pfirschfinale. Jüngst wurde auf La Meirana ein Rebberg mit zwei neuen Klonen bepflanzt, die Broglia gemeinsam mit der Universität Mailand selektioniert hat. Sie sollen die Eigenschaften des Cortese noch verbessern. Große Weine seinen aber nicht einfach zu kreieren, erklärt Gian Piero: Die Cortese-Traube sei sehr empfindlich für das Terroir, auf dem sie wachse. Sie biete durch ihre Säure aber auch Lagermöglichkeiten. "Drei bis vier Jahre - solche Weißweine gibt es nicht oft Italien". Für Gian Piero steht aber außer Zweifel, dass der Cortese nur rund um Gavi zu solcher Größe findet: "Unser großer Vorteil ist das Terroir, wir haben ein 5*-Gebiet, man könnte auch sagen: ein Grand-Cru-Gebiet".

"Der Boom des Cortese " von Christian Eder (Vinum, April 2007)

Gavi boomt: Den reinsortigen Cortese aus dem Piemont gibt es als frischen, jungen Tropfe, als Einzellagengewächs, Barrique-Selektion oder Schaumwein. Qualitativ kann er sich heute mit den großen Weißen Europa messen - preislich dagegen bleibt er ein Schäppchen.

Vor gar nicht langer Zeit, als Rotwein In Italien boomte, haben sich manche Winzer wohl überlegt ob sie nicht lhre Reben für Cortese, Frascati oder Trebbiano ausreißen sollten um stattdessen Cabernet, Merlot oder gar Syrah zu pflanzen. Gott sei Dank haben sie es nicht getan! Italienische Weißweine sind wieder in Mode. Wie der Gavi di Gavi, ein sortenreiner Cortese aus dem Piemont. Die Weinbauregion rund um die Stadt Gavi könnte gar ein Grand- Cru-Gebiet wie Chablis werden, sind einige Winzer überzeugt.

Der aktuelle Jahrgang des Gavi di Gavi der Tenuta La Meirana ist wieder einmal restlos ausverkauft. Gian Piero Broglia findet das nicht verwunderlich Der Erfolg des Gavi di Gavi war längst überfällig, meint er. Gemeinsam mit seinem Bruder Paolo sitzt Gian Piero im großen Verkostungsraum seines Gutes La Meirana in Lomellina bei Gavi und philosophiert über die Zukunft des Gavi. Mit einer Hand weist er durch das große Panoramafenster über das hügelige Anbaugebiet, das pittoresk im Winternebel verschwindet . "Herrlich, diese Landschaft, nicht?", seufzt er. Nicht zu Unrecht sei dieses Gebiet bereits vor 1000 Jahren für seine Weinreben berühmt gewesen meint er, und nicht zu Unrecht hätten sich auch die reichen Genueser hier im Hinterland Ihre Sommervillen bauen lassen.

Weinbau wurde hier immer betrieben, und bereits seit 1974 ist Gavi auch DOCG-Gebiet. Aber Gavi ist nicht gleich Gavi: Man unterscheidet zwischen dem Gavi di Gavi der aus dem Gemeindegebiet von Gavi stammt und dem "einfachen" Gavi, der auch aus fast einem Dutzend Umlandgemeinden kommen kann. Zwei unterschiedliche Produkte, wie Broglia betont. Der Gavi werde zum Teil über Supermärkte verkauft, der Gavi di Gavi fast nur über den Fachhandel und die Gastronomie.

Diese exklusiven Produkte erhalten Sie auch bei Schneekloth!

Barbera

Auch der Barbera ist eine typische rote Rebsorte im Piemont. Hier wachsen mit ungefähr 46000ha Rebfläche etwa 90% des Weltrebbestandes dieser Traube. Somit die zweithäufigste Rebsorte in Italien nach dem Sangiovese.

Das Anbaugebiet liegt auf einer Höhe von durchschnittlich 200 m, die Landschaft ist überwiegend geprägt von sanften Hügeln, die für die Pflege der Reben und der Herstellung von feinen Weinen ideal sind.

Sie stammt auch ursprünglich aus dieser Gegend und ist nachweislich seit dem 13. Jahrhundert bekannt. Lange Zeit als rustikaler Alltagswein ausgebaut, erhält man heute füllige und aromatisch-komplexe Weine.

Die Genossenschaft der Viticoltori dell'Acquese wurde  im Jahre 1952 gegründet und hat heute etwa 50 Mitglieder. "Die Union der Kräfte" war die Fähigkeit zur Vermarktung der Produkte im großen Stil mit einem spezialisierten Vertriebsnetz.

Heute werden  ca. 1317 ha Rebfläche bewirtschaftetet, von denen kann man 141.498 Doppelzentner Trauben erntet. Wichtig ist besonders die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts, was streng von eigenen Fachleuten und Mitgliedern geprüft wird.

Die Professionalität der jetzt "modernen" Winzer zusammen, gepaart mit moderner Kellertechnik, verschafft der "Viticoltori" ihr hohes Niveau und die Topqualität.



Suche / Such-Tipps
Versandkosten
Hilfe
Mein Shop
Kunde wirbt Kunde
Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer!