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Roséwein

Wer nun glaubt, der ebenfalls aus blauen Trauben gewonnene Rosé entstünde aus einer Rotwein-Weißwein-Mischung, der irrt. Es ist viel einfacher: Je nach Pigmentanteilen in der Beerenschale werden die blauen Trauben vorsichtig gekeltert, länger oder kürzer (während 6 - 12 Stunden) und danach dieser Most des immer beliebter werdenden Roséweins wie Weißwein vergoren.

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  • 2017 TORRES De Casta rosado Roséwein trocken 0,75 l
    Kurzinformationen:
    • Vollaromatisch
    • Sehr angenehmer Rosé
    • Passt herrlich zum Barbecue
    • Leuchtende Farbe im Glas
    • Aromen von Erdbeer und Himbeer
    Charakteristische Aromen: Erdbeere, Himbeere
    Passt zu: gegrilltem Fisch, Salaten mit Oliven und Feta oder auch zum Barbecue. Ein idealer Essensbegleiter auch für frische Sommergerichte und somit ein idealer Terrassenwein.

    6,99 €

    ab: 6,29 € (9,32 € / 1 l)
  • 2018 BIO Château de Gairoird Roséwein trocken 0,75 l
    Kurzinformationen:
    • Bukett roter Beeren
    • Feine, dezente Säure
    • Bezaubernde Aromen von Pfirsich und Pflaumen
    • Ausgewogen
    • Wunderbar fruchtig im Finale
    Charakteristische Aromen: rote Beeren, Kirsche, Pflaume, Zimt, Lebkuchen, exotische Noten, Pfirsich
    Passt zu: Ente mit Pfirsichfüllung, Tunfischtartar mit Vanille, Lachssteak mit Rosmarin oder Tomaten, gebratener Seeteufel, cremigen Ziegenkäse oder Salat mit roten Früchten. Hervorragend in genussvoller und geselliger Runde.

    7,99 €

    (10,65 € / 1 l)
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Verbindung von Weißwein und Rotwein im Ausbau

Auf diese Weise werden gerade die Vorzüge von Weißwein und Rotwein miteinander verbunden. Der Weiße vererbt feine, unaufdringliche Frucht mit besonders angenehmer Säure, die ergänzt wird mit den Gerbstoffen des Roten, je nach Ausbau des Rosés mit unterschiedlicher Intensität. Es paart sich auf diese Weise vor allem eine elegante Würze mit der Frische des Weißweins.

Gerade derartige mit Sorgfalt vinifizierte Rosés aus roten Trauben werden dann zu unkomplizierten, nahezu universellen Begleitern guter Küche. Egal, ob französischer Rosé, spanischer Rosado oder italienischer Chiaretto ... alle miteinander segeln auf ihrer derartigen von höherer Qualität begleiteten Erfolgswelle.

Rosé ist IN!

Am Anfang war der rosafarbene „Weißherbst“ aus Deutschen Landen meist süffig, nicht besonders anspruchsvoll, was die oft unverbindliche Aromatik anging, jedoch „everybodies darling“, da unkompliziert süffig. In Fachkreisen sogar als „Partywein“ etwas minderwertig eingestuft.

Immerhin bestimmt das Weingesetz, dass auch dieser Wein aus nur einer einzigen roten Rebsorte bestehen darf, die angegeben werden muss (z.B. Portugieser- oder Spätburgunder- WEIßHERBST) und die Mindestanforderung nach deutschem Weingesetz lautet: QbA-Qualität ist Voraussetzung.

Mittlerweile hat sich hier eine Menge getan und vor allem die jüngere Generation hat hier wesentlich weniger Vorurteile. Der hellfarbene Rote wird, gut gekühlt, einem tieffarbenen, komplizierteren Rotwein häufiger vorgezogen, da er zugänglich ist sowie leichter und erfolgreich als verführerischer Speisenbegleiter ergänzt werden kann.

Rosé - quasi hellfarbene Rotweine

Die häufiger zu hörende Annahme, ROSÉ sei wohl eine Mischung aus Weiß- und Rotwein ist gemäß der Weingesetze und EU-Verordnung gar nicht möglich, da er nur aus ROTEN REBEN gewonnen werden darf, mitunter gibt es gesetzlich spezifischen Ausnahmen. Er wird also aus hell gekeltertem rotem Traubenmost gewonnen.

Im Wesentlichen gibt es drei Verfahren, aus rotschaligen Trauben rosafarbene Weine zu gewinnen.

1) Weit verbreitet: aus roten genau wie aus weißen Trauben wird der Most per Traubenmühle gewonnen, jedoch um ihn danach ohne langen Schalenkontakt, also ohne Mazeration, weiter zu leichteren Rosés zu verarbeiten.

2) Dunklere und intensivere Rosés entstehen nach 2-3 tägiger Maischestandzeit, so dass die Schale Farbe an den Most in gewünschter Intensität abgeben kann. Ist dieses Ziel erreicht, wird unverzüglich abgepresst und dieser Most (meist niedrig temperiert) vergoren.

Kräftige Rosé - Clairet und Saignée

3)  Eine in letzter Zeit intensiver genutzte Methode einsteht bei der Rotweinerzeugung direkt, wenn der Winzer einen etwas kräftigeren Rotwein haben möchte. Kurz nachdem die Maischegärung begonnen hat und der Most angefangen hat, Farbe aus der Schale/Maische aufzunehmen, werden 10 bis 15 % dieses Safts aus dem Tank entnommen, bereits mit relativ satter Roséfarbe. Mit dieser SAIGNEÉ-Methode behält der Winzer mehr Traubenschale für die Kraft und zugleich weniger Saft für seinen nachfolgenden Rotwein, wodurch eine stärkere natürliche Farbkonzentration und mehr Aromastoffe im Rotwein verbleiben. Also Qualitätsgewinn für Beide! Jener abgetropfte Most wird je nach gewünschter Aromen- und Farbintensität nach 12 bis max. 48 Stunden abgezogen und normal weiterverarbeitet.

Dieser kräftige ROSÉ wird in Bordeaux auch CLAIRET genannt und quasi als "GANZJAHRESROSÉ" zu den Mahlzeiten genossen. Diese  Methode des "Saftabzuges" wird in Frankreich "Methode de Saignée" genannt.

Auf diese Weise werden quasi sehr hellfarbene Rotweine erzeugt, die zwar weniger Rotwein-Farbstoffe und Aromen aufweisen, jedoch erheblich größere eigenständige Vielfalt als Weißweine bieten können. Aufgrund unterschiedlichster Rebsorten und die Auswahl begrenzter Maischezeiten, bieten Rosés heutzutage eine reiche Auswahl von Geschmacksnuancen.

Rosé - einfach und unkompliziert

Diese ständig verbesserten Möglichkeiten haben aus dem süffigen Weißherbst eine immer beliebter gewordene hochwertigere NEUE FARBE geschaffen. Mit seiner fruchtfrischen und vielgestaltigen Aromatik passt sich ein kühler ROSÉ häufig ideal an den unterschiedlichsten Gerichten moderner Küche sowie asiatischer Aromen und - last but not least - in feiner Weise auch den kraftvollen Gewürz-und Röstaromen der Grill-/ Barbecue-Küche. an Rosé passt einfach und unkompliziert!

Kein Wunder:  ROSÉ IST IN!