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Wein aus Österreich

Während die Nachbarländer Italien, Frankreich und Deutschland für hervorragende Rot- und Weißweine berühmt sind, gilt Österreich als Geheimtipp unter Weinliebhabern. Das mag auch daran liegen, dass der größte Teil des österreichischen Weines im Inland konsumiert wird. Die edelsten Tropfen stammen von der Donau bis zu den Alpen aus Familienbetrieben; eine Massenproduktion gibt es nicht. Was den Wein aus Österreich besonders macht und welche Rebsorten Sie unbedingt kennen müssen, lesen Sie hier.


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the.dot Austrian Flowers Muskateller Weißwein trocken 0,75 l | 2024

the.dot Austrian Flowers Muskateller Weißwein trocken 0,75 l | 2024

the.dot
Weißwein
trocken
13,5 % vol.

Der the.dot Austrian Flowers Muskateller trocken stammt aus dem Herzen Niederösterreichs – einer der renommiertesten Weinregionen Österreichs. Das Gebiet zeichnet sich durch ein kontinental geprägtes Klima mit warmen Sommertagen und kühlen Nächten aus. Diese Temperaturunterschiede fördern die Bildung intensiver Aromen und bewahren gleichzeitig die Säurestruktur der Weine. Die Böden in Niederösterreich sind geologisch sehr abwechslungsreich: Löss, Kalk, Schotter und teilweise auch Urgesteinsverwitterungen sorgen für exzellente Drainage und ideale Bedingungen für aromatische Rebsorten wie den Muskateller. Der Gelbe Muskateller – eine traditionsreiche Rebsorte – begeistert durch sein intensives Bukett. In der Nase entfalten sich Holunderblüte, Muskatnuss, frische Limette, Grapefruit, gelbe Blüten, reife Trauben sowie zarte Kräuteranklänge. Am Gaumen präsentiert sich dieser Muskateller trocken, aber mit einem charmanten, fast exotischen Fruchtspiel. Die lebendige Säure sorgt für Frische, während der Nachhall aromatisch, floral und feinwürzig bleibt. Das macht ihn zum idealen Wein für den Frühling und Sommer – pur genossen oder zu ausgewählten Speisen.

Verkaufspreis: 6,29 € Regulärer Preis: 6,99 € (10.01% gespart)

0,75 Liter 8,39 €* / 1 Liter

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the.dot Austrian Roséwein trocken 0,75 l | 2024

the.dot Austrian Roséwein trocken 0,75 l | 2024

the.dot
Roséwein
trocken
12,5 % vol.

Der the.dot Austrian Rosé trocken stammt aus Niederösterreich, einem vielseitigen Weinbaugebiet, das für seine klar konturierten und präzise ausgebauten Weine bekannt ist. Die Region bietet mit ihren unterschiedlichen Landschaften und geologischen Gegebenheiten ideale Voraussetzungen für charaktervolle Roséweine. Typische Böden wie Löss, Sand und Schotter prägen die Weinberge und beeinflussen den Stil der Weine auf markante Weise. Das Zusammenspiel dieser Faktoren verleiht dem Rosé eine elegante Ausrichtung und eine feine, ausgewogene Struktur.Im Glas präsentiert sich der Wein in einem hellen Lachsrosa und unterstreicht damit seine filigrane Stilistik bereits optisch. In der Nase zeigen sich Aromen von Himbeeren und Erdbeeren, ergänzt durch einen dezenten floralen Eindruck. Diese fruchtigen und fein duftigen Nuancen setzen sich auch am Gaumen fort. Dort wirkt der Rosé trocken, klar und harmonisch, mit einer gut eingebundenen Säure und einer stimmigen Balance zwischen Frucht und Struktur. Der Ausklang ist präzise und angenehm anhaltend, wodurch der Wein einen eleganten Gesamteindruck hinterlässt.Der the.dot Austrian Rosé trocken passt gut zu leichten Vorspeisen, Salaten, Gemüsegerichten, Geflügel oder Fisch. Auch zu sommerlichen Speisen oder als stilvoller Begleiter in geselliger Runde ist dieser Rosé eine passende Wahl.

Verkaufspreis: 6,29 € Regulärer Preis: 6,99 € (10.01% gespart) vorher 6,99 €

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Die Bedeutung von österreichischem Wein

Wein und Österreich gehören seit Jahrtausenden untrennbar zusammen. Während er früher essenziell für die Versorgung des römischen Heeres war, kommt ihm heute eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung zu: Im Jahr 2018 wurden über 52 Mio. Liter exportiert. Der Marktanteil im Inland lag bei 58,3 Prozent, was die Liebe der Österreicher zu ihrem heimischen Wein beweist. Auch in der Gastronomie wird über 90 Prozent österreichischer Wein ausgeschenkt. Wenn Sie Wein kaufen und die edlen Tropfen noch nicht kennen, müssen Sie sie unbedingt probieren!

Geschichte der Weinproduktion in Österreich

In Krems an der Donau wurden Kerne der Wildrebe gefunden, die belegen, dass Trauben bereits 3.000 v.Chr. in der Region heranreiften. Um 700 v.Chr. gab es bereits einfachen Weinbau bei den Kelten. Mit den Römern breiteten sich der systematische Anbau von Weinreben und die Weinproduktion im ersten Jahrhundert v.Chr. immer weiter in den Donauraum aus. Als der größte Teil der späteren österreichischen Staatsfläche 15 v.Chr. zum Römischen Reich kam, nahm die Professionalisierung zu. In den Provinzen Noricum und Pannonien, die von den heutigen Bundesländern Kärnten und Salzburg im Westen bis weit nach Ungarn im Osten reichten, wurde sogar das Heer dazu aufgerufen, neue Weingärten anzulegen.

Während der Völkerwanderung verfielen die meisten Weingärten oder wurden gar verwüstet. Erst unter Karl dem Großen gelang es, den Weinbau im Frankenreich wieder zu fördern. In den folgenden Jahrhunderten waren es Klöster und Stifte, die die Weinproduktion kontinuierlich erweiterten. Um 1600 war der Weinbau in allen Landesteilen verbreitet, sogar in den Hochgebirgsregionen Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Kärnten. Die Rebfläche war damals mindestens dreimal so groß wie zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dass sie beständig zurückging, hängt mit Religionskriegen, dem Aufschwung des Bieres und hohen Steuern gleichermaßen zusammen. Heute hat der österreichische Wein ohne Zweifel zwar nicht seine größte Ausdehnung, jedoch ein hervorragendes Qualitätsniveau erreicht.

Anbaugebiete zwischen Donau und Alpen

Weinbauregion Bundesland Rebfläche in Hektar Anzahl der Weinbaugebiete innerhalb der Region
Weinland Burgenland

Niederösterreich

Wien
13.100

28.145

581
5

8

1
Steirerland Steiermark 4.633 3
Bergland Kärnten

Oberösterreich

Salzburg

Tirol

Vorarlberg
170

45

7

5

10
-

-

-

-

-
Ein Glas österreichischer Weißwein auf einem rustikalen Holztisch neben einem Weinfass und einem Korkenzieher. Ideal für Genießer.

Österreich ist landschaftlich extrem vielfältig, was auch den Weinreben zugutekommt. Die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen und Bodentypen lassen faszinierende Rotweine, Weißweine und auch Roséweine entstehen. Der Donauraum von der Wachau bis nach Wien ist von warmen Luftmassen aus dem Osten und kontinentalem Klima geprägt. Im Weinviertel im Nordosten kommt kühle Luft aus dem Norden hinzu. Dagegen ist der pannonische Raum südöstlich von Wien wegen seiner Wärme berühmt. In der Steiermark ist es frischer, wobei auch hier Einflüsse des mediterranen Klimas deutlich zu spüren sind. Das Bergland krönt die österreichische Weinlandschaft durch die Höhenlagen einzelner Weingärten, die hier auf geschützte Südhänge oder Wärmeinseln im gemäßigten atlantischen Klima angewiesen sind.

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Die wichtigsten Rebsorten

In Österreich sind insgesamt 40 Rebsorten für die Produktion von Landwein, Qualitätswein und Prädikatswein zugelassen. Auf der gesamten Anbaufläche von rund 45.000 Hektar liegen die Weißweinreben mit 65,5 Prozent vorn. Rote Rebsorten machen nur etwas mehr als ein Drittel der Gesamtproduktion aus. Deshalb ist Österreich ganz klar Weißweinland. Doch der Rotweinanteil hat sich innerhalb der letzten 20 Jahre mehr als verdoppelt. Und durch die Klimaerwärmung könnte er weiter steigen.

Die wichtigsten Weißweinsorten:

  • Grüner Veltliner
  • Welschriesling
  • Riesling
  • Weißer Burgunder
  • Müller-Thurgau

Die wichtigsten Rotweinsorten:

  • Blauer Zweigelt
  • Blaufränkisch
  • Blauer Portugieser
  • Blauburger
  • Sankt Laurent

Der Grüne Veltliner mit seinem knackigen, leicht grünen Stil nimmt eine besonders herausragende Position ein. Mehr als ein Drittel österreichscher Anbaufläche ist mit dieser dem dort vorherrschenden Klima und Terroir bestens angepassten Rebsorte besetzt. Der Weißwein aus Österreich profitiert dort von guter Reife. Neben geschliffenen zart-kräuterigen Noten kann er auch mit feinsaftigen, komplexen, mineralischen sowie schmelzigen Reflexionen aufwarten, welche dann mit dem berühmten weißen Pfefferl im Ausklang enden. Eine besondere Rolle spielt der Veltliner auch beim Heurigen innerhalb der Weinbauregion Wien. Zudem ist er in der Wachau, im benachbarten Wagram und im Kamptal verbreitet.

Weißwein aus Österreich, serviert in Gläsern auf einem Holztisch, neben Weintrauben und einem Weinfass. Genießen Sie österreichischen Weißwein!

Qualitätsstufen in der Alpenrepublik

Mit der Einführung der DAC (Districtus Austriae Controllatus) im Jahr 2002 reihte sich Österreich in die Phalanx großer Weinländer wie Frankreich (AOC), Spanien (DO) und Italien (DOC) ein. Auf Basis der von Österreichs Weinuniversität Klosterneuburg entwickelten Messwaage zur Feststellung des Zuckergehalts im Most (KMW, Klosterneuburger Mostwaage) wurden die Qualitätsstufen fast identisch zu den Weinen aus Deutschland präzise und detailliert definiert.

  1. Wein ohne Herkunftsbezeichnung: Wein (vormals Tafelwein) kann als „Wein aus Österreich – weiß“ oder „Wein aus Österreich – rot“ bezeichnet werden.
  2. Wein mit geschützter geografischer Angabe: Landwein (mindestens 14° KMW = 68° Oechsle) muss zu 100 Prozent aus einer der Weinbauregionen Österreichs stammen, ausschließlich aus Qualitätsrebsorten bestehen und die Bezeichnung Landwein auf dem Etikett führen.
  3. Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung: Qualitätsweine müssen aus einem der 17 spezifischen Weinbaugebiete stammen.
    1. Qualitätswein (mindestens 15° KMW = 73° Oechsle): Alkoholanreicherung maximal zwei Volumenprozent, Süßung bis 15 Gramm Gehalt mit unvergorenem Zucker erlaubt
    2. Kabinett (mindestens 17° KMW = 73° Oechsle): keine Alkoholanreicherung, Gehalt von unvergorenem Zucker maximal neun Gramm pro Liter, keine Süßung erlaubt

  4. Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung: Prädikatsweine müssen aus einem der 17 spezifischen Weinbaugebiete stammen. Alkoholanreicherung und/oder Süßung ist nicht zulässig
    1. Spätlese (mindestens 19° KMW = 94° Oechsle)
    2. Auslese (mindestens 21° KMW = 105° Oechsle)

Eiswein (mindestens 25° KMW = 127 ° Oechsle)

  1. Strohwein oder Schilfwein (mindestens 25° KMW = 127° Oechsle)
  2. Beerenauslese (mindestens 25° KMW = 127° Oechsle)
  3. Ausbruch (mindestens 27° KMW = 138° Oechsle)

Trockenbeerenauslese (mindestens 30° KMW = 150° Oechsle)

Eine Vielzahl von Weinkorken aus österreichischem Wein, detailliert dargestellt. Perfekt für qualitativ hochwertige Weine.

DAC sind besonders gebietstypische Qualitätsweine. Von den 17 österreichischen Weinbaugebieten haben bisher 14 den DAC-Status in Verbindung mit den für sie repräsentativsten Weine erhalten, wie die folgende Tabelle zeigt:

Gebiet typische Weinsorte(n)
Weinviertel DAC Grüner Veltliner (weiß)
Mittelburgenland DAC Blaufränkisch (rot)
Traisental DAC, Kremstal DAC und Kamptal DAC Grüner Veltliner, Riesling (weiß)
Leithaberg DAC Grüner Veltliner, Weißburgunder, Chardonnay, Neuburger (weiß); Blaufränkisch (rot)
Eisenberg DAC Blaufränkisch (rot)
Neusiedlersee DAC Zweigelt (rot)
Wiener Gemischter Satz DAC Gemischter Satz (weiß)
Rosalia DAC Blaufränkisch, Zweigelt (rot)
Vulkanland Steiermark DAC Weißburgunder, Morillon, Sauvignon, Traminer (weiß)
Südsteiermark DAC Sauvignon Blanc, Muskateller, Weißburgunder, Morillon (weiß)
Weststeiermark DAC Blauer Wildbacher (rot)
Carnuntum DAC Chardonnay, Weißburgunder, Grüner Veltliner (weiß); Zweigelt, Blaufränkisch (rot)

FAQ – Fragen und Antworten rund um Wein aus Österreich

Welche Weine aus Österreich sind die besten?

Die edelsten österreichischen Weine stammen aus den DAC-Gebieten in Niederösterreich und im Burgenland, weil die klimatischen Bedingungen hier ideal für die Reben sind. Dazu gehören nicht nur Weißweine, denn vor allem am Neusiedler See entstehen auch erstklassige Rotweine.

Ist der Gemischte Satz aus Wien eine Cuvée?

Beim Gemischten Satz handelt es sich um eine österreichische Weinspezialität aus Wien mit langer Tradition. Im Gegensatz zur Cuvée werden keine bereits gekelterten Weine verschnitten, sondern die Rebstöcke im Weingarten bereits gemischt gepflanzt. Die Winzer lesen und verarbeiten die Trauben so gemeinsam.

Was bedeutet „Reserve“ bei österreichischem Wein?

Die Zusatzangabe Reserve gibt es bei Qualitätswein oder Sekt. Dahinter verbirgt sich ein Mindestalkoholwert von 13 Volumenprozent und eine längere Reifezeit. Österreichische Weißweine dürfen nicht vor dem 15. März und Rotweine aus Österreich nicht vor dem 1. November des auf die Ernte folgenden Jahres zur Erteilung einer Qualitäts-Prüfnummer eingereicht werden, wenn sie die Bezeichnung Reserve führen wollen (sie steht oft in Verbindung mit DAC).